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Autor: Alex

Transalp Classic

Nachdem wir letzte Woche bereits die Eisjöchl Transalp vorgestellt haben, berichten wir heute von der Transalp Classic, die euch ebenfalls gelegen kommen könnte, wenn ihr gerade nach einer Transalp-Route für 2017 sucht. Wie der Name schon sagt ist die hier vorgestellte Route ein absoluter Klassiker! Von Oberstdorf geht es auf 410 km und etwa 15000 HM in sieben Etappen bis nach Riva del Garda.

Die Route in Überblick

Länge: 450 km

Höhenmeter: 15000 m

Profil:

 

Die Route in Bildern

Tag 1: Ab Obertsdorf geht es gleich hoch über den Schrofenpass in das österreichische Lech und von dort auf die Freiburger Hütte. (46 KM, 1800 HM)



Tag 2: Nach einer schönen Abfahrt nach Dalaas geht es durch das Silbertal hoch hinauf zur Heilbronner Hütte. (45 KM, 2100 HM)



Tag 3: Zunächst geht es rasant hinunter nach Galtür und Ischgl und anschließend über den Fimberpass in die Schweiz (58 KM, 1600 HM)



Tag 4: Von Sur En geht es durch die spektakuläre Uina-Schlucht über die Sesvenna Hütte ins Vinschgau. (51 KM, 2500 HM)



Tag 5: Der Königspass, das Stilfser Joch, steht auf dem Programm. Danach geht es hinunter nach Bormio und hoch nach St. Catharina. (55 KM, 2300 HM)



Tag 6: Über den Gavia Pass führt der Tag nach Pezzo und zum Schluss über die Montozzo Scharte nach Dimaro. (70 KM, 2150 HM)



Tag 7: Die letzte Etappe ist nochmal hart und lang, es geht über Madonna die Campiglio an den Val d’Agola und letztendlich hügelig bis nach Riva. (85 KM, 2500 HM)

 

Als große Highlights der Route sind auf jeden Fall der Schrofenpass südlich von Oberstdorf und später in der Schweiz die Uinaschlucht zu nennen. Hier haben wir alle Etappen genauer beschrieben und die Gpx-Files zum Download bereitgestelllt. Viel Spaß bei der Tour!

 

Die Route als interaktive Karte


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Eisjöchl Transalp

Plant ihr gerade eure Transalp 2017? Seid ihr auf der Suche nach einer geeigneten Route? Falls ja, hätten wir einen Vorschlag für euch: Die Eisjöchl-Transalp, die wir im letzten Jahr bestritten haben. In unserer Routen-Sektion haben wir alle Etappen im Detail beschrieben, mit Fotos garniert und die passenden GPX-Dateien zum Download bereit gestellt.

Die Route in Überblick

Länge: 475 km

Höhenmeter: 15000 m

Profil:

Die Route in Bildern

 

Die Transalp-Route beginnt am Tegernsee, wo es entlang der Brandenberger Ache über den ersten Alpenkamm ins Inntal geht.
Am zweiten Tag geht es über einen ersten langen Anstieg über das Geiseljoch und nach einer schönen Abfahrt nach Vorderlanersbach hinauf zum Tuxer Joch Haus.
Der dritte Tag beginnt mit einer Abfahrt hinunter nach Gries am Brenner, anschließend nach Sterzing um dann über das Ridnauntal hinauf zur Moarerbergalm zu führen.
Eisjöchl Stettiner hütte
Am vierten Tag verläuft die Transalp über die Schneebergscharte, hinunter nach Moos im Passeier, wo es anschließend hoch zum Namensgeber dieser Tour geht, dem Eisjöchl auf 2900 m.

 

Hinab vom Eisjöchl geht die fünfte Etappe mit einer sehr langen und flowigen Abfahrt um dann durch das Vinschgau und über dem Tarscher Pass im Ultental zu enden.
Am sechsten Tag geht es von St. Gertraud über das Rabbijoch ins Val di Sole und dann weiter in das mit Apfelplantagen übersäte Val di Non.
Die siebente Etappe geht über Andalo, vorbei am wunderschönen Lago di Molveno, hinab zum Gardasee.

Die Route als interaktive Karte


Hinweis: Gpsies.com überschätzt die tatsächlichen Höhenmeter ein wenig. Laut Gspies haben wir hier 17000 Höhenmeter zurückgelegt, nach unserer eigenen Schätzung sind es aber nur 15000 hm.

Lust bekommen? Eine ausführliche Routenbeschreibung inklusive Tagesbericht und GPX-Files findet ihr hier.


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Teasi One2: Das Outdoor Navi für Einsteiger

Wer an Outdoornavigation denkt, dem kommt vermutlich erst mal die Marke Garmin in den Sinn. Wenn das Budget für das Gerät aber deutlich unter 200 Euro liegt, gibt es eine Alternative, die wir hier mal getestet haben: Das Teasi One² für ca. 150 Euro kann das, was man von einem Outdoor-Navi erwartet, allerdings auch nicht viel mehr. Schauen wir uns mal die Details an:

Lieferumfang:

Zusätzlich zum eigentlichen Gerät erhält man ein Ladekabel, einen USB-Adapter sowie eine Fahrradlenkerhalterung. Die beigefügte Anleitung ist kurz gehalten, das reicht allerdings auch, da die Bedienung intuitiv genug ist. Da man bei einigen anderen Outdoor-Navis die Lenkerhalterung noch separat kaufen muss, erhält das Teasi hier die volle Punktzahl. Im Internet wird zwar öfter an der Stabilität der mitgelieferten Halterung herumgemeckert, bei richtiger Montage hält das Gerät bombenfest und auch auf verblockten Trails hatte ich noch nie Angst um das Gerät.

 

Funktionen:

transalpbiker navigation
Teasi One 2 am Lenker

Nach dem Einschalten des Geräts kommt man auf den Startbildschirm, auf dem man den die verschiedenen Funktionen auswählen kann. Die Möglichkeiten sind doch recht vielfältig:

  • Karte: Hier wird eine Karte angezeigt, auf der man Höhenlinien und Wege erkennen kann. Zusätzlich lassen sich im oberen Display Bereich zwei Felder frei definieren und mit Werten belegen (Z.b. Geschwindigkeit und Höhe über dem Meeresspiegel)
  • Computer: Bis zu 12 verschiedene frei konfigurierbare Felder, auf denen man sich Werte anzeigen lassen kann
  • Ziel: Einfach auf der Karte ein Ziel auswählen und Teasi schlägt verschiedene Routen vor, nach denen dann navigiert werden kann
  • Fitness: In diesem Modus können Routen nach gewünschtem Kalorienverbrauch oder Länge generiert werden. Da ich von der Berechnung nicht ganz überzeugt war, wurde der Modus nicht weiter verwendet.
  • Speicher: Die für uns mit Abstand wichtigste Funktion. Völlig unkompliziert lassen sich .gpx Files vom Computer auf das Gerät übertragen. Diese werden dann am Gerät ausgewählt und können entweder vom Anfang an oder ab der aktuellen Position sowohl vorwärts als auch rückwärts nachgefahren werden.

 

Die Software: 

Teasi Tool Transalp
Aufgeräumte Oberfläche – Das Teasi Software Tool.

Hier hat Teasi einen guten Job gemacht. Die Software ist schnell und einfach zu installieren und macht genau das, was sie soll. Nicht mehr, nicht weniger. Man schließt das Gerät über USB an und kann in verschiedenen Menüs Einstellungen am Gerät vornehmen. Updates der Software und Karten werden schnell geladen und installiert. Der Funktionsumfang orientiert sich hier an den Möglichkeiten des Geräts. Wer hier Funktionen wie bei Strava oder Garmin erwartet, wird enttäuscht werden.
Das Konzept von Teasi spricht eher Breiten- als Leistungssportler an und so kann man keine genauen Leistungsdaten einsehen oder wattgesteuerte Trainingspläne erstellen. Die gratis verfügbaren Karten sind einfach auszuwählen und im Handumdrehen installiert. Wie hier im Bild gezeigt, wählt man einfach die benötigten Länder aus und installiert diese mit einem Klick.

unbenannt

Um Routen vom PC oder MAC auf das Teasi zu übertragen, wird nicht zwingend das Tool benötigt. Diese können bequem per Drag & Drop auf den Gerätespeicher oder die Mini- SD Karte kopiert werden.

 

Das Teasi im Einsatz:

Nach der ersten Einrichtung kann es direkt losgehen. Wenn man still stehen bleibt, wird das GPS Signal innerhalb von 30 Sekunden gefunden. Route auswählen und es kann losgehen. Wenn man dann nicht mehr viel verändern will und einfach den Weg nachfahren will, ist das Gerät optimal. Wer allerdings noch mehr Einstellungsmöglichkeiten sucht wird beim Teasi nur bedingt glücklich.

Das spiegelnde Display kann bei Sonnenschein nur auf der höchsten Helligkeitsstufe gelesen werden und ist sonst nur sehr schwer lesbar. Leider reagiert es nicht so, wie man es von den Touchscreens heutiger Smartphones gewöhnt ist – nicht jede Berührung wird erkannt und an Multitouch, die Steuerung mit mehreren Fingern parallel, ist nicht zu denken. Dieser Komfort wird wohl erst bei deutlich teureren Geräten geboten. Die Akkulaufzeit wird durch das Display sehr stark strapaziert, aber für dieses Problem gibt es Lösungen. Entweder man kauft sich eine Powerbank, um das Teasi während der Fahrt oder auf Pausen wieder zu laden – es gibt auch eine Halterung von Teasi, in der ein weiterer Akku integriert ist – oder man schaltet das Display einfach hin und wieder ab, wenn man eh für längere Zeit auf dem gleichen Weg fahren muss. Auf dem Weg das Stilfser Joch hoch braucht man nicht zwingend ein Navi und wenn man oben ist hat man sich mindestens eine Stunde Akkulaufzeit gespart ;-). Das ist natürlich nicht die Lösung für Leute, die ihre Touren aufzeichnen wollen.

das Teasi one 2 im Einsatz
das Teasi one 2 im Einsatz

Fazit:

Wer ein Navigationsgerät sucht, mit dem er eine Transalp fahren kann und dabei nicht viel Geld ausgeben möchte, für den ist das Teasi das richtige Gerät. Die Routen lassen sich unkompliziert aufs Gerät kopieren und nachfahren. Indem man das Display nicht immer an hat, lässt sich auch die Akkulaufzeit auf eine volle Etappe erhöhen. Allerdings muss einem auch bewusst sein, dass man für 150 Euro kein Gerät bekommt, das mit den mehr als doppelt so teuren Geräten auf Augenhöhe konkurrieren kann. Aber muss es das? Das Teasi ist ein Einsteiger Outdoor Navigationsgerät und man bekommt im Bereich Preis/Leistung unserer Meinung nach eines der besten Geräte auf dem Markt.

 


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