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Kategorie: Blog

West-Ost Transalp

Hier einmal eine etwas andere Route, die wir im August 2017 so gefahren sind: Es geht nicht von Nord nach Süd, sondern wir sind von Westen nach Osten gefahren. Dabei ging es von Lindau- respektive Feldkirch los – über Davos, Livigno, Stilfser Joch, Vinschgau, Eisjöchl, Pfelderer Tal, Timmelsjoch und Ötztal ging es nach Innsbruck. Die einzelnen Etappen haben wir in den jeweiligen Artikeln beschrieben. Insgesamt hat  die Tour etwa 436km, die auf 14000 Höhenmeter verteilt sind.

Die GPS – Daten der einzelnen Etappen könnt ihr auch den jeweiligen Einträgen entnehmen.

Viel Spaß beim lesen! Zuvor schon mal ein paar Impressionen der Tour:

Ost-West Transalp – Planung 2017

Hallo zusammen,

da wir Probleme hatten, vorher einen Termin zu finden, fahren wir unsere diesjährige Transalp erst Ende August/Anfang September. Die Route führt uns nicht Nord/Süd, sondern dieses Jahr von Lindau im Westen nach Innsbruck im Osten. Die Orte sind nicht frei gewählt, sondern haben sich durch das Vorliegen anderer Termine einfach so ergeben. Unsere Etappenorte sind:

Lindau – Davos – Livigno – Trafoi oder Rifugio Garibaldi(am Stilfser Joch) – Stettiner Hütte (Eisjöchl) – Schweinfurter Hütte (Ötztal) – Innsbruck.

Wie wir genau fahren werden, ist noch nicht zu 100% sicher, aber grob sollte es diese Route werden:

 

 

Habt ihr eventuell noch Ideen oder Verbesserungsvorschläge? Auch sehr gerne Anmerkungen zu einzelnen Routenabschnitten. Sobald wir die finale Route haben, werden wir diese natürlich noch nachreichen!

 

Die beste Jahreszeit für Transalps

Welcher Zeitraum eignet sich für eine Alpenüberquerung mit dem Mountainbike? 

Prinzipiell herrscht in Transalpbiker-Kreisen die Meinung, dass die besten Monate für eine Transalp Juni, Juli, August und September sind. Je nach Routenwahl eignen sich auch noch Mai und Oktober. Man sollte jedoch bedenken, dass einige Gebirgspässe (über 2500m) erst ab Mitte Juli schneefrei sind und dass ab Oktober das Wetter wieder kühler sowie instabiler wird. Wer also auf seiner Transalp hoch hinaus will, wie beispielsweise übers Eisjöchl, der ist weniger flexibel in der Tourenplanung als bei einer Route über die Via Claudia.

Da in sozialen Medien Transalps im September als wegen des Wetters “riskant” bezeichnet werden, haben wir uns das im Folgenden etwas vertieft angeschaut:

Geht es etwas genauer? 

Das Institut für Geographie der Universität Innsbruck bietet mit innerhalb des Projekts Tirol Atlas eine interaktive Karte mit Klimadiagrammen von Messstationen des kompletten Alpenraums. Wer sich die folgenden Klimadiagramme typischer Transalp-Durchgangsstationen genauer anschaut, dem fällt auf, dass sowohl die Temperaturen als auch die Niederschlagsmengen eher für eine Alpenüberquerung im September als im Mai sprechen:

Fazit:

  • Egal in welchem Monat man unterwegs ist, das Wetter im Hochgebirge ist immer unbeständig und nicht planbar. So kann es im Mai angenehm warm sein und im Juli auf den Pässen schneien. Das heißt,  Regen- und Temperaturschutz muss immer mit!
  • Während der Transalp die Wetterprognosen verfolgen – schadet nicht. Gewitter und Regen treten verstärkt am Nachmittag auf, an solchen Tagen empfiehlt sich frühes Losfahren.
  • Falls es doch mal unterwegs nass wird ist Vorsicht geboten. Man stürzt schnell auf nassen Wurzeln oder glatten Steinen.
  • Gerade wer auf exponierten Wegen über den Alpenhauptkamm will sollte sich über Ausweichrouten Gedanken machen, die er bei anhaltend schlechtem Wetter nutzen kann.
  • Egal in welchem Monat man unterwegs ist, das Wetter im Hochgebirge ist zeitweise unbeständig und nicht so einfach planbar. So kann es bereits im Mai angenehm warm sein und auch im Juli auf den Pässen schneien. Das heißt,  Regen- und Temperaturschutz muss immer mit! Letztendlich ist es aber Glückssache ob diese im Rucksack bleiben darf oder zum Einsatz kommt.

 


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