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Kategorie: Blog

AeroBee Energiegel – Ein kleiner Test

Bisher hatten wir auf unseren Transalp immer nur Müsliriegel dabei, die gute alte Banane und nur selten Energiegels. Daher haben wir auf der gerade absolvierten Transalp 2018 ein kleines Experiment gemacht und ein für uns neues Energiegel ausprobiert, den AeroBee.

Zusammensetzung: Aus unserer Sicht der größte Vorteil des Gels. Während ein typischer Sportgel aus etwa ca. 25 mehr oder weniger natürlich vorkommenden Zutaten besteht, sieht das beim AeroBee deutlich übersichtlicher aus. Die Zutatenliste des Gels ist sehr kurz und besteht schlicht aus Honig und Meersalz! Hinzu kommt noch, dass die Zutaten aus Deutschland sind und damit nicht um die halbe Welt reisen müssen bevor sie in eurer Trikottasche landen!

Nährwerte: Der Hauptzweck eines Energieriegels ist ja erstmal Futter für die Muskeln zu liefern, hauptsächlich in Form von schnell verfügbaren Kohlenhydraten. AeroBee stellt hierbei pro Packung 75kcal zur Verfügung. Das ist erstmal nicht viel und mit einem Gel kommt man nicht allzu weit, also lieber ein paar mehr davon einpacken. Dennoch unterstützt er aber natürlich die Speicher bei Ausdaueranstrengungen.

Geschmack: Der Honig-Geschmack hat uns sehr gut gefallen, besser als die oft etwas künstlich und überzuckert schmeckenden Energieriegel die man sonst so kennt. Auch hatten wir das Gefühl, dass man sich langsamer satt isst an dem Geschmack als bei so manch anderem Riegel oder Gel.

Handling: Die Tüten sind leicht aufzureisen. Das zuckrige Gel klebt natürlich schnell an den Fingern wenn man nicht aufpasst, aber das liegt wohl in der Natur dieser Gels oder in der Ungeschicklichkeit der Tester.

Preis: Ein Gel kostet ca. 1,70-2 Euro.


Fazit: Wir hatten das Gel gerne bei der Transalp dabei und es war ein willkommener Snack, besonders wegen des Geschmacks der sich deutlich von anderen Gels unterscheidet. Darüber hinaus hat es uns auch sehr gut gefallen, anstelle von regulären Sport-Riegeln, deren Zutatenliste sich häufig wie das Sortiment eines Chemiekonzerns liest, einfach ein natürliches Produkt zu uns zu nehmen.

Falls euer Interesse geweckt ist, schaut mal vorbei auf den untenstehenden Seiten:

 Weitere Infos zu Aerobee unter:

https://www.aerobee.de/

https://www.facebook.com/AerobeeEnergyGel/

Dolomiti Tour 2018

Die Transalp 2018 war ein voller Erfolg, tolle (aber auch harte) Strecken, super Aussichten, tolle Hütten. Daher wollen wir unsere (GPS-)Strecke und unsere Erfahrungen hier mit allen Interessierten teilen.

Aus Termingründen hatten wir uns diesmal für eine kürzere “Transalp”-Variante entschieden, die man auch ein einem verlängerten Wochenende von 4 Tagen absolvieren kann. Es geht bei dieser Tour durch die Dolomiten, einem der schönsten Mountainbike-Gebiete der Alpen. Wir haben dabei versucht möglichst viele Highlights in die vier Tage zu packen. Insgesamt ist die Tour ca. 220 km lang und hat etwas über 9000 HM. Wie immer stellen wir euch unsere GPX-Dateien weiter unten zur Ansicht und zum Download bereit!

Verlauf der Tour:

Los geht es in St. Martin, ca. 2 Autostunden von Innsbruck entfernt. Am ersten Tag geht es über zwei Anstiege hoch auf die Dürrensteinhütte die mit tollen Ausblicken auf die Dolomiten lockt.  Am nächsten Tag geht es hinab und über Höhlenstein hoch zur Dreizinnenhütte, dabei immer im Blick das berühmte gleichnamige Gebirgsmassiv. Anschließend geht es hinab über den malerischen Misurina-See nach Cortina d’Ampezzo. Nach einem langen Bergsprint entlang der Cinque Torri kommt man am zweiten Etappenziel an, dem Rifugio Scoiattolo. Von dort aus geht es über Andraz und Arabba hoch zum Bindelweg und Kutschertrail nach St. Ulrich (oder alternativ bei schlechtem Wetter wie in unserem Fall über den Campolongo – Pass).  Von dort geht es dann schließlich vorbei an der Malga Brogles Alm und über den das Kreuzjoch zurück nach St. Martin.

 

Fotos:

  • Etappe 1: Aus St. Ulrich geht es gleich einmmal für 400 HM steil berghoch, über solche Feldwege. Die anschliessende Abfahrt bietet aber zum Ausgleich einen Bike-Park mit herausfordernden Trails.
  • Etappe 1: Anschliessend kommt ein Mörderanstieg beim dem zwar nicht super viele Höhenmeter (1000HM) überwunden werden müssen, jedoch sind diese so steil und der Untergrund so schlecht (rutschige Kieselsteine), dass man sehr sehr viele Körner verliert wenn man alles fahren will (wobei Schieben auch nicht so viel Energie spart).
  • Etappe 1: Nach dem Möderanstieg kommt noch ein vergleichsweise einfacher Rollerberg hoch zur Dürrensteinhütte, die direkt an dieser malerischen Almwiese liegt.
  • Etappe 1: Die andere Blickrichtung von der Dürrensteinhütte gibt bereits einen Vorgeschmack auf Etappe 2.
  • Etappe 2: Hier nahmen wir das Massiv rund um die drei Zinnen in Angriff. Anfangs lässt sich hier viel fahren. Später muss man schieben aus zwei Gründen: Es wird zu steil und Radfahren verboten!
  • Etappe 2: Für ein kurzes Foto sind wir dann dennoch auf das Rad gestiegen. Auch wenn wie gesagt viel geschoben werden muss, sind die drei Zinnen und die Landschaft rundherum ein echtes Highlight!
  • Etappe 2: Den Rest der Etappe geht es zunächst bergab nach Cortina d'Ampezzo, ideal für eine Pizza-Mittagspause. Anschliessend muss man noch einen recht langen Berg hoch; am Ende warten aber die cinque torri und eine luxioriöse Berghütte mit 360 Grad Dolomiten Blick!
  • Etappe 3: Wegen drohenden Gewitters, das dann aber nie gekommen ist, haben wir diese Etappe etwas abgekürzt (siehe unsere Alternativroute in Gpsies). Zunächst ging es an den cinque torri vorbei und hinab ins Tal nach Arraba über einen fahrbaren und spannenden Singletrail-Downhill.
  • Etappe 3: Der Rest der Etappe waren Strassenpässe. Nicht allen gefällt es über Asphalt mit dem MTB fahren. Wir finden es hat aber auch einen gewissen Reiz die Berge so hochzupedalieren und zu versuchen das eine oder andere Rennradhinterrad zu halten.
  • Etappe 4: In St. Ulricht geht es gleich aus der Ortschaft steil hoch. Dort findet man diese Mammut-Bank -> eine willkommene Pause!
  • Etappe 4: Es geht über richtig schöne Wege weiter bergauf. Die Steigung und der Belag ist dabei so, dass es fast immer gut fahrbar ist.
  • Etappe 4: Oben angekommen, geht es nun zeitweise über den Adolf-Munkel-Weg, der nicht zum Radfahren geeignet ist, hier ist also Schieben/Tragen angesagt. Nichtsdestotrotz ist die Aussicht atemberaubend und die Oberkörpermuskulatur wird auch mal trainiert.
  • Etappe 4: Nach dem Adolf-Munkel-Weg beginnt der letzte Uphill, zunächst auf einem fahrbaren Schotteruntergrund, die letzten 2 km dann nochmal schiebend. Auf der anderen Bergseite rollt man dann nur noch hinunter, zurück nach St. Martin.

Gesamttour

Etappe 1

Etappe 2

Etappe 3

Etappe 4

West-Ost Transalp

Hier einmal eine etwas andere Route, die wir im August 2017 so gefahren sind: Es geht nicht von Nord nach Süd, sondern wir sind von Westen nach Osten gefahren. Dabei ging es von Lindau- respektive Feldkirch los – über Davos, Livigno, Stilfser Joch, Vinschgau, Eisjöchl, Pfelderer Tal, Timmelsjoch und Ötztal ging es nach Innsbruck. Die einzelnen Etappen haben wir in den jeweiligen Artikeln beschrieben. Insgesamt hat  die Tour etwa 436km, die auf 14000 Höhenmeter verteilt sind.

Die GPS – Daten der einzelnen Etappen könnt ihr auch den jeweiligen Einträgen entnehmen.

Viel Spaß beim lesen! Zuvor schon mal ein paar Impressionen der Tour: