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Kategorie: Blog

Easybiker Transalp – Die Transalp für Neulinge

Eine Transalp ist nie wirklich „easy“, jedoch kann man durch eine passende Routenwahl sprichwörtlich einige Spitzen rausnehmen. Die folgende „Easybiker“ Transalp ist dabei eine solche entschärfte Route. An sechs Tagen sind durchschnittlich 1500 HM zu überwinden. Sicherlich könnte man die Tour noch leichter gestalten, aber dann müsste man auch auf viele spektakuläre Bergwelten verzichten.

Im Folgenden stellen wir die Transalp kurz vor. Unter Easybiker – Transalp könnt ihr jedoch auf die jeweiligen ausführlichen Etappenberichte und GPX-Dateien sowie auf allerlei wichtige Informationen zugreifen.

Die Route in Überblick

Länge: 370 km

Höhenmeter: 9000 m

Profil:

 

 

Die Route in Bildern

Tag 1: Ab Oberstdorf geht es hoch über den spektakulären Schrofenpass (Foto). Der österreichische Zielort Lech ist anschließend schnell erreicht. (30 KM, 1000 HM)



Tag 2: Nach dem Flexenpass (Asphalt) geht es sehr lange bergauf (Foto) zur Heilbronner Hütte, danach rasant hinunter nach Galtür. (48 KM, 1600 HM)


Tag 3: Über Ischgl geht es über den Flimsattel (Dach der Tour auf 2750 m, Foto) nach Samnaun und dann durch das Engadin nach Nauders. (54 KM, 2000 HM)



Tag 4: Nach dem Reschenpass geht es auf dieser langen Etappe größtenteils bergab durch das malerische Vinschgau. Dabei passiert man den Reschensee (Foto). (88 KM, 400 HM)



Tag 5: Aus der Merano-Ebene geht es über den Gampenpass nach Revo; Eine kurze Etappe, aber mit teilweise steilen Passagen. (46 KM, 1500 HM)



Tag 6: Die Königsetappe kommt ganz zum Schluss. Über mehrere Pässe geht es auf über 100 km nach Riva. (102 KM, 2300 HM)


Die großen Highlights der Easybiker Transalp sind der Schrofenpass direkt zu Beginn, der Flimsattel als Dach der Tour sowie der malerische Radweg entlang des Reschensees. Hier haben wir alle Etappen genauer beschrieben und die Gpx-Files zum Download bereitgestellt. Viel Spaß bei der Tour!

Die Route als interaktive Karte


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Die Moarer Bergalm, ein optimales Etappenziel!

Abgelegen im Hinterland, nicht mal eben mit einem Spaziergang zu erreichen, liegt die Moarer Bergalm (auch Poschalm oder Poschhaus genannt) einsam auf 2113 m Höhe im hintersten Winkel des Lazzacher Tals, einem Seitental des Ridnauntals. Hier gibt es noch jede Menge Überreste aus einer Zeit, als in den Alpen noch aktiv Bergbau betrieben wurde. Ähnlich wie in den Minen von Moria haben sich die Menschen dort unter den Schneeberg gegraben.

Wir haben die Alm auf der Eisjöchl-Transalp besucht und auch beinahe dort geschlafen. Da wir jedoch keine Homepage oder andere Kontaktmöglichkeiten zur Reservierung auf der Alm finden konnten, haben wir uns lediglich auf der sonnigen Terasse gestärkt und noch ein bisschen mit der freundlichen Wirtin gesprochen. Dann, wegen der Reservierung auf der Schneeberghütte und eines aufziehenden Gewitters, beschlossen wir, die Schneebergscharte schnellstmöglich zu überqueren und im Schneeberghaus zu übernachten.

Die Moarer Bergalm

Auf der Moarer Bergalm kann aber gut übernachtet werden. Mittlerweile gibt es auch eine Facebook Seite, auf der eine aktuelle Telefonnummer für Reservierungen zu finden ist. Wenn ihr in der Gegend seid, können wir euch die Übernachtung dort wärmstens ans Herz legen. Hier ist man nämlich weg vom Trubel der großen Hütten und der Ausblick hinunter ins Ridnauntal spricht auch für sich – auch wenn wir des Wetters wegen leider etwas in Eile waren:

Der Blick von der Schneebergscharte auf die Moarer Bergalm hinunter ins Ridnauntal

Wenn man die Schneebergscharte überquert hat, geht es anfangs steil, später sehr schön fahrbar hinunter zum Schneeberghaus, einer Alpenvereinshütte deluxe: Free Wifi, Warme Duschen, Doppelzimmer und richtig gutes Essen erinnern eher an ein Alpenhotel als eine Schutzhütte. Statt über die Scharte zu steigen, gibt es auch die Möglichkeit, einen Stollen zu nutzen und sich damit einige Höhenmeter zu sparen. Auch unten am Schneeberghaus lassen sich noch einige Stollen sowie ein Bergbaumuseum besichtigen. Hier noch ein Bild vom Schneeberghaus:

Das Schneeberghaus am Abend.

Die Dichte an tollen Hütten ist rund um den Schneeberg sehr hoch und das Gebiet für eine Transalp-Übernachtung also ideal!


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Transalp Classic

Nachdem wir letzte Woche bereits die Eisjöchl Transalp vorgestellt haben, berichten wir heute von der Transalp Classic, die euch ebenfalls gelegen kommen könnte, wenn ihr gerade nach einer Transalp-Route für 2017 sucht. Wie der Name schon sagt ist die hier vorgestellte Route ein absoluter Klassiker! Von Oberstdorf geht es auf 410 km und etwa 15000 HM in sieben Etappen bis nach Riva del Garda.

Die Route in Überblick

Länge: 450 km

Höhenmeter: 15000 m

Profil:

 

Die Route in Bildern

Tag 1: Ab Obertsdorf geht es gleich hoch über den Schrofenpass in das österreichische Lech und von dort auf die Freiburger Hütte. (46 KM, 1800 HM)



Tag 2: Nach einer schönen Abfahrt nach Dalaas geht es durch das Silbertal hoch hinauf zur Heilbronner Hütte. (45 KM, 2100 HM)



Tag 3: Zunächst geht es rasant hinunter nach Galtür und Ischgl und anschließend über den Fimberpass in die Schweiz (58 KM, 1600 HM)



Tag 4: Von Sur En geht es durch die spektakuläre Uina-Schlucht über die Sesvenna Hütte ins Vinschgau. (51 KM, 2500 HM)



Tag 5: Der Königspass, das Stilfser Joch, steht auf dem Programm. Danach geht es hinunter nach Bormio und hoch nach St. Catharina. (55 KM, 2300 HM)



Tag 6: Über den Gavia Pass führt der Tag nach Pezzo und zum Schluss über die Montozzo Scharte nach Dimaro. (70 KM, 2150 HM)



Tag 7: Die letzte Etappe ist nochmal hart und lang, es geht über Madonna die Campiglio an den Val d’Agola und letztendlich hügelig bis nach Riva. (85 KM, 2500 HM)

 

Als große Highlights der Route sind auf jeden Fall der Schrofenpass südlich von Oberstdorf und später in der Schweiz die Uinaschlucht zu nennen. Hier haben wir alle Etappen genauer beschrieben und die Gpx-Files zum Download bereitgestelllt. Viel Spaß bei der Tour!

 

Die Route als interaktive Karte


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