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Kategorie: Eisjöchl Transalp

Beschreibung unserer Mountainbike Transalp 2016 – vom Tegernsee übers Eisjöchl an den Gardasee

Eisjöchl Transalp Etappe 1: Vom Tegernsee nach Schwaz

Die erste Etappe unserer Mountainbike Transalp übers Eisjöchl an den Gardasee startet am Tegernsee und führt entlang der Rottach und der Brandenberger Ache über schöne Forststraßen nach Österreich und von dort den Inn flussaufwärts bis nach Schwaz.

Länge: 72 km
Gesamtanstieg: ca. 1200HM
Schwierigkeit Ausdauer: 2/5
Schwierigkeit Technik: 1/5
Wege: Anfangs Teer, später Forst und Schotterwege – keine technisch schwierigen Passagen. Später im Inntal dann auf dem Radweg nach Schwaz
Highlight der Etappe: keine wirklichen Highlights – stattdessen gemütliche Einstimmung auf die Transalp in den schönen Tälern der Brandenberger Ache und der Rottach.

Tourbeschreibung:

Die Etappe startet direkt am Tegernsee, der super mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bayernticket und Fahrradmitnahme) erreichbar ist. Von dort geht es erst einmal am See entlang bis nach Rottach-Egern und von dort aus die Rottach entlang nach Süd-Osten. Dabei passiert man am Anfang gleich die Ortschaft Haslau und kann dann ganz entspannt dem Straßenverlauf bis zum Suttensee auf 1030m Höhe folgen. Es folgt eine kurze Abfahrt hinunter nach Valepp, wo sich die rote und die weiße Valepp zusammenschließen und daraus die Brandenberger Ache entsteht. Ab dort folgt man dem Flußverlauf auf einem Forstweg in Richtung Inntal. Vorsicht: Man kann nicht immer direkt am Fluß entlang fahren – der Weg bringt noch ein paar Höhenmeter mit bevor man dann bei Kramsach ins Inntal kommt. Dort ist es am Besten, wenn man einfach den Inntalradweg entlang bis nach Schwaz fährt. In Schwaz haben wir übernachtet und noch unsere Vorräte für die deutlich anspruchsvollere Etappe 2 aufgefüllt. Um am nächsten Tag nicht gleich kalt bergauf fahren zu müssen, ist gegen eine Übernachtung auch etwas weiter flussabwärts nichts einzuwenden.

 

Höhenprofil & Karte:

 

Alternativroute: 

Wer eine weitere Anreise hat, kann natürlich auch mit dem Zug nach Schwaz fahren und dieselbe Route bei unserer Etappe 2 starten. Oder ihr wollt euch die Höhenmeter des ersten Tages sparen? Dann fahrt doch einfach den Inntal-Radweg von Rosenheim aus in Richtung Schwaz.

Weitere Infos & Links:
-> Infos zur Anreise an den Tegernsee: Link
-> Wikipedia Seite des unteren Inntals: Link
-> Unser Blogeintrag am Abend der ersten Etappe: Link

 

Weitere Fotos der Etappe:

Nachdem man den Tegernsee verlassen hat, kommen die ersten Transalp-Gefühle auf. Es geht auf ruhigen Straßen nach Österreich.
Nachdem man den Tegernsee verlassen hat, kommen die ersten Transalp-Gefühle auf. Es geht auf ruhigen Straßen nach Österreich.

 

Auf sehr gut befahrbaren Feld- und Forststraßen geht es über die Brandenberger Alpen
Auf sehr gut befahrbaren Feld- und Forststraßen geht es über die Brandenberger Alpen

 

Idyllisch schlängelt sich die Brandenberger Ache durch ihr Tal
Idyllisch schlängelt sich die Brandenberger Ache durch ihr Tal

 

 

 

Eisjöchl Transalp Etappe 2: von Schwaz übers Geiseljoch zum Tuxer Joch Haus

Vorsicht: Die Etappe hat es in sich! Fast 3000 Höhenmeter auf zwei langen Anstiegen: Vom Inntal(550m) hoch aufs Geiseljoch(2292m), dann auf einer rasanten Abfahrt nach Vorderlanersbach im Tuxer Tal(1260m) und von dort aus hoch zum Tuxer Joch Haus(2280m). Unser Tip: Lieber früh aufstehen, locker angehen und ganz entspannt pedalieren.

Länge: 55 km
Gesamtanstieg: ca. 2900HM
Schwierigkeit Ausdauer: 5/5
Schwierigkeit Technik: 3/5
Wege: Anfangs Teer, später viel Schotterstraßen mit Trail-Abschnitten
Highlight der Etappe: Das Geißeljoch – oben nach einem scheinbar endlosen Anstieg, kann man 1000 Höhenmeter bergab im Geschwindigkeitsrausch das Transalp Feeling aufkommen lassen!

Tourbeschreibung:

Von Schwaz aus geht es erst etwa 5 km flach den Inn entlang, bevor wir bei Pill nach Süden abbiegen und die ersten Höhenmeter des ersten richtig großen Anstiegs dieser Transalp angehen. Es geht zunächst die geteerte Weerbergstraße bis auf ca. 1180m hinauf, dann kommt eine kurze Abfahrt bevor es auf schönen Waldwegen mit genügend Möglichkeiten zur Wiederbefüllung der Wasserflaschen konstant bergauf geht. Vorbei an der Weidener Hütte auf 1799m und am Nafingsee kann man auf einem gut fahrbaren Feldweg das wunderschöne Panorama genießen. Hier sollte man sich auch ab und zu mal umdrehen, um einen Blick zurück auf die massiven Felsen des Inntals zu werfen. Das letzte Stück zum Geißeljoch (2292m) hoch wird dann etwas schwieriger zu fahren. Man kann hier durchziehen, aber normal trainierten Fahrern empfiehlt es sich hier lieber die letzten Höhenmeter zu schieben, um noch ein paar Körner für den zweiten Anstieg der Etappe übrig zu haben.

Die Abfahrt vom Geißeljoch hinunter ist super zu fahren – erst auf flowigen Single Trails, später auf Feldwegen und im letzten Teil unten dann auf Teerstraßen geht es rasant etwa 1000 hm bergab ins Tuxer Tal nach Vorderlanersbach. Von dort aus geht es auf der Straße das Tal hinauf in Richtung Hintertux. Kurz vor dem Hintertuxer Ortskern biegt die Route dann nach rechts ab und es wird bis zur Bichlalm (1695) noch einmal etwas steiler. Auf der Forststraße geht es angenehm weiter bis zur Bergstation der Sommerbergbahn. Wer einen schlechten Tag hat, kann hier relativ günstig 600 Höhenmeter ohne Muskelkraft überwinden und mit dem Lift zur Sommerbergalm hoch fahren. Von dort geht es noch einmal teilweise richtig steil zum zu Tuxer Joch Haus (2313m) hoch. Wer hier noch fit ist, kann die Rampen auch fahren, die Schotterstraße ist in einem guten Zustand. Man erntet aber auch schiebend noch anerkennende Blicke der absteigenden Wanderer. Oben angekommen hat man einen tollen Blick auf die Reste des Hintertuxer Gletschers. Wer noch Lust hat, kann zu Fuß noch aufs Pfannköpfl (2388) nördlich des Tuxer Joch Hauses gehen.

 

Höhenprofil & Karte:

Weitere Infos & Links:

-> Homepage der Weidener Hütte: Link
-> Homepage vom Tuxer Joch Haus: Link

Weitere Fotos der Etappe:

Transalp Mountainbike
Blick auf den Nafingsee mit dem Inntal und der Weidener Hütte im Hintergrund

 

Geißeljoch MTB Transalp
Der Weg hinauf zum Geißeljoch
Mtb transalp
Die Abfahrt nach Vorderlanersbach im Tuxer Tal
MTB Transalp
Ivan auf dem Weg hinunter ins Tuxer Tal
mtb transalp
Der Blick hinunter nach Hintertux – von hier ist es nicht mehr weit zum Tuxer Joch Haus
Mtb transalp, Eisjöchl transalp
Das Tuxer Joch Haus. Das Ziel von Etappe 2

Eisjöchl Transalp Etappe 3: Vom Tuxer Jochhaus zur Moarer Bergalm

Auch diese Etappe hat es wirklich in sich – allerdings kann man je nach Geschmack und Fitness auch ein paar Höhenmeter auslassen. Gestartet wird am Tuxer Jochhaus, von dort hinunter an die Sill und dann muss man sich entscheiden, ob man der GPS Route folgt und über die Sattelbergalm und das Kreuzjoch oder einfach über den Brennerpass nach Sterzing fährt. Von dort aus geht es im wunderschön gelegenen Ridnauntal erst locker bis nach Maiern und zum Schluss auf Schotter und Trail zur Moarer Bergalm.

Länge: 85km
Gesamtanstieg: ca. 2900HM
Schwierigkeit Ausdauer: 5/5
Schwierigkeit Technik: 4/5
Wege: Technisch sehr schwieriger Downhill, später schöne Forststraßen, teilweise Teerstraße über den Brennerpass
Highlight der Etappe: Das obere Ridnauntal am Lazzacherbach entlang zur Moarer Bergalm.

Tourbeschreibung:

Es geht los vom Tuxer Joch Haus – da es sich um eine lange Etappe handelt, empfehlen wir euch nicht zu spät aufzubrechen. Zuerst geht es ein paar Höhenmeter hoch zum Tuxer Joch, wo man einen schönen Sonnenaufgang über dem zwar künstlichen aber trotzdem schönen Bergsee auf über 2300 Meter Höhe erleben kann. Dann beginnt ein technisch anspruchsvoller Singletrail hinunter zum Kaserer Bach. Für uns war der Weg nicht immer fahrbar, also mussten wir auch ein paar Meter Schieben. Für Downhillfreunde bietet diese Mountainbike Abfahrt durchaus eine sportliche Herausforderung.

Unten am Bach geht es flowig nach Ladins und dann das Tal vor nach St. Jodok am Brenner und Stafflach. Von dort aus geht es die Brenner Bundesstraße entlang nach Gries am Brenner, wo wir nochmal kurz einkaufen waren und unsere Kohlenhydratspeicher aufgefüllt haben. Hier habt ihr die Wahl, ob ihr ein paar Höhenmeter sparen wollt und einfach über den Brenner nach Italien und bis nach Sterzing fahrt oder über die Route, wie wir sie in der hochgeladenen Gpx File vorschlagen: Von Gries nach Westen bis nach Vinaders und von dort hoch zur Sattelbergalm und dann weiter hoch entlang der Kette Sattelberg Steinkoch, Kreuzjoch und hoher Lorenzberg bis nach Gossensaß. Von dort einfach weiter im Tal hinab bis Sterzing, wo sich eine Pause anbietet – zum Einkaufen und Essen.

Von Sterzing aus geht es dann nach Westen das Ridnauntal hoch bis nach Maiern. Dort ist bereits das Bergbaumuseum ausgeschildert, an dem wir kurze Zeit später auch vorbei kommen. Ab dort geht es für kurze Zeit extrem steil, später dafür richtig idyllisch ein Tal hoch, in dem vor über hundert Jahren deutlich mehr los war: überall sieht man die Überreste des Bergbaus, der am Schneeberg betrieben wurde. Auf Gut 2110 Metern Höhe erreicht man die Moarer Bergalm, auf der man auch übernachten kann. Nach einer so langen Etappe wäre das eine sehr schöne Location, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Da wir auf der Schneeberghütte bereits reserviert hatten, konnten wir auf der Moarer Bergalm lediglich kurz rasten und sind dann noch weitere 600hm nach oben über die Schneebergscharte und hinunter zur Schneeberghütte. Eine Übernachtung auf der Moarer Bergalm wäre uns im Nachhinein lieber gewesen.

 

Höhenprofil & Karte:

Weitere Infos & Links:
-> Tuxer Joch Haus

-> Schneeberghütte

->Bergwerkmuseum Ridnaun

Weitere Fotos der Etappe:

kühe auf dem Alpencross mit dem Fahrrad
Kühe morgens am Tuxer Jochhaus

 

Morgens am See oben am Tuxer Joch. Mit dem Mountainbike kann er auch noch kurz umrundet werden.
Morgens am See oben am Tuxer Joch. Mit dem Mountainbike kann er auch noch kurz umrundet werden.

 

Kurze Tragepassage vom Tuxer Joch hinunter.
Kurze Tragepassage vom Tuxer Joch hinunter.

 

Ein Murmeltier ist nicht besonders beeindruckt von unseren Abfahrtskünsten.
Ein Murmeltier ist nicht besonders beeindruckt von unseren Abfahrtskünsten.

 

Ivan auf dem Weg zur Moarer Bergalm
Ivan auf dem Weg zur Moarer Bergalm