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Kategorie: Eisjöchl Transalp

Beschreibung unserer Mountainbike Transalp 2016 – vom Tegernsee übers Eisjöchl an den Gardasee

Eisjöchl Transalp Etappe 4: Von der Moarer Bergalm zum Eisjöchl

Von der Moarer Bergalm aus geht es über die Schneebergscharte zur Schneeberghütte und dann weiter ins Tal bis nach Moos in Passeier. Von dort geht es das Pfelderer Tal hoch, vorbei an der Lazinser Alm bis hoch zur Stettiner Hütte am Eisjöchl. 

Länge: 38 km
Gesamtanstieg: ca. 1800HM
Schwierigkeit Ausdauer: 3/5
Schwierigkeit Technik: 3/5
Wege: Schieben auf Trail hoch zur Schneebergscharte, dann Singletrails und Forststraßen, untem im Tal kurz auf Teer
Highlight der Etappe: Der Downhill von der Schneeberghütte ist einer der schönsten, den wir bisher gefahren sind!

Tourbeschreibung:

Wenn ihr auf der Moarer gefrühstückt habt, wird es erst einmal anstrengend: Knapp 600 Meter geht es hoch zur Schneebergscharte. Leider ist der Weg die meiste Zeit nicht fahrbar und man muss fast 600 Höhenmeter schiebend hinter sich bringen. Von dort aus muss man, je nach Können, das Mountainbike noch ein paar Meter schieben bevor der Trail fahrbar wird und man in Richtung Schneeberghütte fahren kann.

Hier dreht sich weiter alles ums Bergwerk am Schneeberg. Es gibt ein Museum, begehbare Stollen und überall verteilt sieht man die Spuren der Bergbauindustrie. Die Schneeberghütte ist zwar eine Alpenvereinshütte, man bekommt aber fast den Komfort eines Hotels geboten. Warme Duschen, Steckdosen in Zimmern und Lagern sowie free Wifi werden dort geboten. Von der Schneeberghütte geht es eine der schönsten Abfahren die wir bisher gefahren sind hinunter ins Tal nach Moos im Passeier.

Dort abgekommen beginnt der lange Anstieg durchs Pfelderer Tal auf dem Meraner Höhenweg. Bis zur Lazinser Alm ist der Weg sehr gemütlich fahrbar und man kommt ganz entspannt an Gruppen von Wanderern und anderen Bikern vorbei. Von der Lazinser Alm aus geht es dann steil weiter hoch zur Stettiner Hütte am Eisjöchl. Leider muss hier viel geschoben werden und der Weg zieht sich bis man dann endlich die Hütte und das heutige Etappenziel sieht.

Höhenprofil & Karte:

Weitere Infos & Links:
->Link zur Stettiner Hütte: Link
->Link zur Schneeberghütte: Link

Bilder:

 

Die Schneeberghütte am Morgen.

 

Ivan auf dem Weg von der Schneeberghütte hinunter.

 

Ein Wasserfall im Pfelderertal kurz vor der Lazinser Alm.

 

Der Weg hoch zum Eisjöchl ist hart. Hier zu sehen ist die provisorische Stettiner Hütte.

 

 

Eisjöchl Transalp Etappe 5: Vom Eisjöchl durchs Vinschgau ins Ultental

Etappe 5 wartet wieder mit einem Monster-Anstieg auf, nämlich hinauf zum Tarscher Pass. Zuvor bietet die Etappe jedoch einen super Downhill hinunter vom Eisjöchl.

Länge: 74 km
Gesamtanstieg: ca. 2400HM
Schwierigkeit Ausdauer: 5/5
Schwierigkeit Technik: 3/5
Wege: Alles dabei, Trails, Asphalt und Schotter
Highlight der Etappe: Die Abfahrt hinunter ins Pfossental

Tourbeschreibung:

Diese Etappe beginnt schon am frühen Morgen mit einigen Highlights! Zunächst einmal empfehlen wir den Sonnenaufgang, der die Berge rund um die Stettiner Hütte in wunderschöne Farben erleuchtet. Nach einem recht simplen aber umfangreichen Frühstück in der warmen Hütte geht es dann auf die wirklich flowige Abfahrt hinunter in Pfossental und stellt damit nicht nur eine der schönsten Kilometer dieser Etappe sondern der gesamten Transalp dar. Weiter unten geht es teilweise über Straßen ins Vinschgau hinunter, dass man auf einem gut ausgebauten Radweg entlang der Etsch bis nach Latsch durchfährt.

Hier beginnt nun wieder der Ernst des Transalpbiker-Lebens. Es geht knapp 2000 Höhenmeter hinauf zum Tarscherpass. Unterwegs bietet sich die Tarscher Alm auf 1940 m als ein optimaler Ort für eine Verschnaufpause an, denn danach geht es meist nur schiebend weiter. Oben auf der Passhöhe hat man dann aber eine tolle Aussicht auf das Vinschgau, das man nun hinter sich lässt, und auf das Ultental, in welches man nun hinunterfährt. Dabei geht es zunächst einmal recht technisch zu, später auf einer Landstraße hinunter zum schönen Zoggler Stausee. Von hier aus sind es nur noch wenige, fast flache, Kilometer bis nach St. Gertraud.

 

Höhenprofil & Karte:

Weitere Infos & Links:
-> Webseite der Stettiner Hütte
-> Wikipedia-Artikel über Stettiner Hütte
-> Webseite der Tarscher Alm

 

Weitere Fotos der Etappe:

Der letzte Blick auf die Stettiner Hütte bevor es hinunter ins Pfossental geht
Der letzte Blick auf die Stettiner Hütte bevor es hinunter ins Pfossental geht

 

Downhill Pfossental
Hinunter geht es über einen Trail mit vielen Kurven und ordentlich Speed

 

Später geht es über eine Straße hinunter ins Vinschgau. Um einen dunklen Tunnel zu vermeiden sollte man als Radfahrer auf eine alte, verlassene Landstraße ausweichen
Später geht es über eine Straße hinunter ins Vinschgau. Um einen dunklen Tunnel zu vermeiden sollte man als Radfahrer auf eine alte, verlassene Landstraße ausweichen

 

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Ganz zum Schluss geht es am schönen Zoggler Stausee vorbei durchs Ultental hinauf nach St. Gertraud

Eisjöchl Transalp Etappe 6: Vom Ultental übers Rabbijoch nach Campodenno

Die vorletzte Etappe hat es nochmal ordentlich in sich. Viele Höhenmeter aber auch flowige Single-Trail Abfahrten erwarten uns auf der Strecke von St. Gertraud im Ultental, wo noch hauptsächlich Deutsch gesprochen wird nach Campodenno im Val di Non wo man sich dann eher mit einem Buon Giorno begrüßt.

Länge: 71 km
Gesamtanstieg: ca. 2600HM
Schwierigkeit Ausdauer: 5/5
Schwierigkeit Technik: 3/5
Wege: Viel Schotter aber auch einige schöne Single-Trail-Abfahrten
Highlight der Etappe: Das Rabbijoch

Tourbeschreibung:

Von St. Gertraud geht es direkt am Anfang der Etappe gleich bergauf. 1100 Höhenmeter muss man sich erkämpfen, davon ist die erste Hälfte gut zu fahren, da man recht breite Schotterstraßen im mittleren Steigungsgrad bewältigen muss. Danach wird es aber knüppelhart, Rampen mit bis zu 15-25% Steigung verlangen einem alles ab. Wer Körner sparen will, steigt hier besser ab. Wer aber nach so vielen Höhenmetern in den Beinen noch mal eine Herausforderung sucht  wird Spaß haben hier oben. Ca. 2 h nach der Abfahrt in St. Gertraud erreicht man schließlich den Pass, zumindest denkt man das, da es nach einem kurzen flachen Stück und einer Kuppe doch nochmal hoch geht. Auf dem welligen Hochplateau herrscht jedoch eine tolle Alpenstimmung und grandiose Aussicht.

Dann ging es in die Abfahrt hinunter nach Rabbi. Richtig flowige Single-Trails erwarten einen hier im ersten Teil. Doch Vorsicht vor Platten, viele scharfkantige Steine liegen auf dem Weg, den Alex hats dort erwischt (zum ersten Mal in drei Transalps!). Die restliche Abfahrt hinunter ins schöne Val di Sole ist asphaltiert und damit eher unspektakulär. Im Tal angekommen hat man nun die Möglichkeit über den Passo Le Fraine hinüber ins Val di Non zu fahren oder ein kurzes Stück nach Norden zu fahren (bis fast nach Revo) um dann das Val di Non von dort aus hochzufahren. Wir haben uns für die letzte Variante entschieden da unser Mitfahrer, ein Transalp-Neuling, noch zu kämpfen hatte mit den vielen Höhenmetern die hinter uns lagen. Uns, die wir auch schon schwere Beine hatten, kam dieser Vorwand die leichtere Route zu nehmen sehr entgegen.

So ging es über wunderschön gekurvte Straßen auf und ab nach Campodenno durch riesige Apfelplantagen zu einer kleinen Ferienwohnung, die uns wohl noch lange als die beste Transalp-Unterkunft die wir je hatten in Erinnerung bleiben wird, das Casa di Sole. Ein unglaublich vielfältiges Frühstücksbuffet (3 selbstgemachte Kuchen, 10 verschiedene Marmeladen um nur einige Vorzüge zu nennen), eine tolle Umgebung (Apfelplantagen und Berge) und viele Extras (Empfangsbier und Waschservice) zu einem sehr niedrigen Preis, also unbedingt zu empfehlen!

 

Höhenprofil & Karte:

Weitere Infos & Links:
-> Casa di Sole: Webseite

 

Bei der Fahrt hoch zum Rabbijoch haben wir andere Transalpbiker getroffen und über Transalp-Routen und Material gefachsimpelt
Das letzte Stück des Rabbijochs – Tolle Ausblicke!
Abfahrt vom Rabbijoch: Schnell und Kurvenreich!
Zum Schluss gings durchs Val di Non – Italienfeeling pur!