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Kategorie: Transalp Classic

Angelehnt an die Joe Route führt diese Mountainbike-Transalp von Oberstdorf nach Riva del Garda.

Transalp Classic

Die Transalp Classic war unsere zweite Transalp, die wir schon sehr früh – in der letzten Juniwoche – gefahren sind. Die Route orientiert sich an der bekannten Joe Route, wobei wir von Zeit zu Zeit etwas davon abweichen.

Die Transalp Classic startet in Oberstdorf, von dort nach Süden über den Schrofenpass, das Lechtal zur Freiburger Hütte, von dort durchs Silbertal zur Heilbronner Hütte. Am dritten Tag geht es über Galtür und die Heidelberger Hütte in die Schweiz nach Sur En, von dort dann durch die Uinaschlucht weiter ins Vinschgau nach Trafoi am Fuße des Stilfser Jochs. Im weiteren Verlauf führt die Strecke über die Pässe des Stilfser Jochs, den Gavia Pass und die Montozzo Scharte bis nach Dimaro und von dort aus nach Riva del Garda.

Hier ein grafischer Überblick:

Transalp Classic: Etappe 1: Oberstdorf – Freiburger Hütte

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Von Oberstdorf geht erst über den spektakulären Schrofenpass nach Süden und dann am Lech entlang bis zu seinem Ursprung.  Am Ende des Tages wartet die Freiburger Hütte – so sollte eine erste Etappe aussehen! 

Länge: 46,3 km
Gesamtanstieg: 1886 HM
Schwierigkeit Ausdauer: 3/5
Schwierigkeit Technik: 4/5
Wege: zunächst Schotterstraße, danach Single-Trail mit teils längeren Tragepassagen im Klettersteig, Landstraße nach Lech, am Ende dann wieder auf einem Schotterweg zur Freiburger Hütte.
Highlight der Etappe: Natürlich kommt nichts auf der Etappe an den Schrofenpass heran, der sowohl das schwierigste als auch spektakulärste Teilstück darstellt.

Tourbeschreibung:

Es geht los. Unsere zweite Transalp startet in Oberstdorf. Wir fahren, 10km direkt nach Süden, wo schon das erste Highlight der Tour auf uns wartet: Der legendäre Schrofenpass, ein alter Schmugglerweg, auf dem das Fahrrad zwischendurch immer wieder mal geschoben und sogar getragen werden muss. (Da es sich um einen Nordhang handelt, muss man nicht mal viel Sonnencreme auftragen. ) Am schroffen Fels entlang schlängelt sich der Pfad. Oben angekommen, wird der Transalper mit dem ersten grandiosen und gleichzeitig dem letzten Blick über Deutschland belohnt. 

Über technisch anspruchsvolle Single-Trails geht es nun hinab nach Warth und von dort ein kurzes Stück auf der Landstraße weiter zum Ort Lech, wo wir die Straße wieder verlassen und auf einem geteerten Feldweg und später auf Schotterwegen erst zur Lechquelle und dann noch ein Stückchen weiter. Die letzten Kilometer der Etappe sind physisch nicht besonders anspruchsvoll und so kann man man ganz entspannt das malerische Lechtal hinaufpedalieren, bis man dann oben an der Freiburger Hütte oberhalb des Formarinsees ankommt.

 

Der Formarinsee am Nachmittag
Der Formarinsee unterhalb der Freibuerger Hütte

Höhenprofil & Karte:

 

3D-Flug über die Mountainbike Transalp Classic Etappe 1:

Weitere Infos & Links:

-> Youtube-Video über Schrofenpass: Link
-> Webseite der Freiburger Hütte: Link
-> Infos zum Formarinsee: Link
-> Alternativ-Route: Easybiker Transalp nur bis nach Lech

 

Transalp Classic: Etappe 2: Freiburger Hütte -Heilbronner Hütte

 

Von der Freiburger Hütte erst ins Tal hinunter nach Dalaas, weiter über den Kristbergsattel und durchs unberührte Silbertal hoch zur Heilbronner Hütte

Länge: 46,3 km
Gesamtanstieg: 2115 HM
Schwierigkeit Ausdauer: 3/5
Schwierigkeit Technik: 4/5
Wege: Single-Trail Abfahrt, kurz Teerstraßen durch Dalaas, dann Forstwege durchs Silbertal und weiter oben dann z.T. sehr unwegsames Gelände.
Highlight der Etappe: Für Downhill-affine: die Single-Trail Abfahrt nach Dalaas, für Naturliebhaber: das einsame Silbertal

Tourbeschreibung:

Der Tag geht erstmal richtig gut los: Die Abfahrt von der Freiburger Hütte hinunter nach Dalaas macht richtig Spaß – Lenkerbreite Single-Trails, die auch einem gestandenen Transalper einiges an Fahrtechnik abverlangen. In Dalaas kann man nochmal die Vorräte aufstocken und dann am Besten gleich die Jacke ausziehen. Über ungezählte Serpentinen schlängelt sich der Waldweg hoch bis zum Kristbergsattel. Es folgt eine kurze Abfahrt, bevor es dann in das wunderschöne, unberührte Silbertal hineinfährt. Von dort aus fährt man dann erst auf Schotter, später auf Trails weiter nach oben. Vorbei am Schwarzsee und dem Langersee arbeitet man sich schließlich hoch bis zur Heilbronner Hütte. Der letzte Wegabschnitt sollte nicht zu schnell angegangen werden – es muss viel geschoben und z.T. getragen werden, also einfach locker nach oben!

Langersee
Langersee im Silbertal

Höhenprofil & Karte:

Weitere Infos & Links:

  • Link zur Heilbronner Hütte: Link
  • Walserweg E24 – Durchs Silbertal zur Heilbronner Hütte: Link

 

Weitere Fotos der Etappe:

Der steinige Weg im Silbertal
Ivan im Silbertal