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Kategorie: Transalp Classic

Angelehnt an die Joe Route führt diese Mountainbike-Transalp von Oberstdorf nach Riva del Garda.

Transalp Classic: Etappe 3: Heilbronner Hütte – Sur En

Von der Heilbronner Hütte geht es rasant ins Tal nach Galtür, von dort auf der Landstraße weiter nach Ischgl und dann über den Fimberpass in die Schweiz nach Sur En.

Länge: 58,41 km
Gesamtanstieg: 1585 HM
Schwierigkeit Ausdauer: 4/5
Schwierigkeit Technik: 3/5
Wege: Schotter-Abfahrt, kurz Land- und Forststraßen nach Ischgl, dann auf Schotter zur Heidelberger Hütte, Trails zum Fimberpass und auf Straßen nach Sur En.
Highlight der Etappe: Speed-Fanatiker freuen sich über die beiden sehr langen Abfahrten des Tages, Kämpfer kommen am Fimberpass auf ihre Kosten.

Tourbeschreibung:

Warm anziehen – die Abfahrt auf Schotterwegen von der Heilbronner Hütte hinunter ins Paznauntal nach Galtür ist etwas für Speed-junkies – hier kann man es richtig laufen lassen und ist nach ein paar Minuten auf jeden Fall richtig wach. Genau richtig, denn nach ein paar Kilometern kommt man zu eine, wenn auch sehr kleinen, Gegenanstieg und findet sich am Kops-Stausee wieder. Wenn man Gück hat und die Sonne scheint so wie bei uns – dann schlagen hier die Endorphine Blasen und wir rasen weiter hinunter ins Tal. Angekommen in dem durch die Lawinenkatastrophe von 1999 berühmt gewordenen Bergdorf Galtür gibt es wieder die Möglichkeit, die Kohlenhydratespeicher für den Tag zu füllen. Weiter geht es dann entweder entlang der Landstraße oder unten am Fluss nach Ischgl, wo dann der ernste Teil des Tages beginnt.

Nach Süden von Ischgl aus gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Gebirgskette zu überqueren. Unserer Meinung nach die Schönste ist es, erst über Schotter- und Forstwege zur Heidelberger Hütte und von dort weiter über den Fimberpass zu fahren. die 1200 Höhenmeter von Ischgl haben es definitiv in sich und so kommt eine kurze Einkehr auf der Alpenvereinshütte ganz gelegen. Während die von Ischgl fahrenden E-Biker dort in der Regel umkehren und sich zurück zu ihren Hotels aufmachen, fahren und schieben wir unsere Bikes die letzten 350hm teilweise über Schneefelder hinauf zum Fimberpass. Hier heißt es: Helm festzurren und festhalten – eine der schönsten Singletrail-Abfahren beginnt! Technisch anspruchsvoll und gespickt mit Fotomotiven – Transalper-Feeling kommt auf!

Weiter im Tal geht es dann noch ein Stück auf Feldwegen und kurz auf der Landstraße durch das schweizer Inntal nach Sur En.

Fimberpass Mountainbike Transalp
Ivan am Fimberpass

 

Höhenprofil & Karte:

Weitere Infos & Links:

  • Link zur Heilbronner Hütte: Link
  • Link zur Heidelberger Hütte(dort könntet ihr notfalls auch schlafen): Link
  • Weitere Infos zum Fimberpass: Link
  • Ein Youtube-Video der Fimberpass-Abfahrt: Link
  • Campingplatz in Sur En, auf dem wir übernachtet haben: Link

Weitere Fotos der Etappe:
kommen noch.

Transalp Classic: Etappe 4: Sur En – Trafoi

Von Sur En durch die Uinaschlucht ins Vinschgau nach Italien – dort gleich weiter nach Trafoi am Fuße des Stilfser Jochs. 

Länge: 51,41 km
Gesamtanstieg: 2522 HM
Schwierigkeit Ausdauer: 4/5
Schwierigkeit Technik: 3/5
Wege: Schotterweg, dann Trampelpfad durch die Uinaschlucht -Single-Trail Abfahrten, Schotterwege hinunter ins Vinschgau, weiter auf Teer- Forstwegen.
Highlight der Etappe: Die Uinaschlucht.

Tourbeschreibung:

Von Sur En aus geht es erst noch ein paar Minuten den Inn aufwärts bis es dann nach links die Uina Schlucht hinauf geht. 1200 hm zum Frühstück – Erst auf gut befestigter Straße, die dann in Schotterwege übergeht kommt man bis zur Uina Dadaint, einer bewirtschafteten Bergalm. Dort hören dann aber die Wege auf, auf denen man nebeneinander entlang pedalieren kann – es beginnt richtig schroff zu werden und man merkt, was so besonders an dieser Schlucht ist:

Der Weg wurde aus dem Kalkstein herausgesprengt. Durch enge, dunkle und feuchte Tunnel führt der Pfad immer weiter nach oben, während rechts vom Weg der Fels senkrecht in die Tiefe abfällt. Schwer zu beschreiben – aber auf ihre eigene Art ist die Schlucht etwas ganz besonderes.

Sobald man aus dem schroffen Fels herauskommt, wartet oben eine spektakuläre Landschaft: Trails durch grüne Wiesen, der Blick ins Vinschgau und im Hintergrund die Südtiroler 3000er. Vorbei an der Sesvenna Hütte geht es hinunter ins Tal bis nach Glurns, wo seit 2015 auch jährlich der Ortler Bikemarathon stattfindet.

Von dort aus weiter gibt es verschiedene Alternativen – Über Forstwege, auf denen man nochmal einige Höhenmeter macht weiter an den Osthängen bis nach Trafoi am Fuße des Stilfser Jochs.

Wer es noch etwas härter mag, kann auch noch den Schwenker über die Obere Stilfser Alm machen.

Transalp Uinaschlucht
Forstweg am Anfang der Uinaschlucht

 

Höhenprofil & Karte:

Weitere Infos & Links:

  • Die Seite der Uina Schlucht: Link
  • Die Sesvennahütte: Link
  • Glurns: Link
  • Trafoi: Link

Weitere Fotos der Etappe:

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Die schroffen Hänge der Uinaschlucht

 

Transalper Classic: Etappe 5: Trafoi -St. Catharina

Von Trafoi aus geht es erst über das Stilfser Joch, die Königin der Passstraßen, nach Bormio und dann weiter Richtung Osten bis nach St. Catharina

Länge: 54,55 km
Gesamtanstieg: 2339 HM
Schwierigkeit Ausdauer: 4/5
Schwierigkeit Technik: 2/5
Wege: Schotterweg, dann Trampelpfad durch die Uinaschlucht -Single-Trail Abfahrten, Schotterwege hinunter ins Vinschgau, weiter auf Teer- Forstwegen.
Highlight der Etappe: Das Stilfser Joch, der“höchste Rummelplatz Europas“

Tourbeschreibung:

Von Trafoi sind es nur noch 48 Kehren bis man diesen einzigartigen Pass hinter sich lassen kann. Auch wenn unten noch vereinbart wird, dass der Berg locker hochpedaliert wird, ändert sich diese Einstellung sehr bald. Die vielen Rennradfahrer wecken zwangsläufig den Sportsgeist und so konzentrieren wir uns weniger auf den eindrucksvollen Nordhang des Ortlers und überholen wir noch ein paar weniger bepackte, gut gebräunte und modisch perfekt ausgerüstete Rennradler bis wir oben ankommen.

Auf der Passhöhe hat man zwar eine beeindruckende Aussicht in alle Richtungen, aber die eigentliche Sensation ist, dass es hier oben weniger einem Berggipfel als einem Jahrmarkt gleicht. Imbissstände verkaufen Crepes, Bratwürste und Cola an hungrige Radfahrer und nicht weniger hungrige Motorradfahrer, die hier in Rudeln ankommen.

Nach einer kurzen Pause heißt es: Jacke anziehen – die Abfahrt nach Bormio ist etwas für Leute, die es schnell mögen. Nach einem Cappuccino geht es noch etwas weiter bis nach St. Catherina Valfurva.

Höhenprofil & Karte:

Weitere Infos & Links:

  • Das Stilfser Joch auf Quäldich: Link
  • Webcam am Stilfser Joch: Link

Weitere Fotos der Etappe: