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Schlagwort: Eisjöchl Transalp

Eisjöchl Transalp

Plant ihr gerade eure Transalp 2017? Seid ihr auf der Suche nach einer geeigneten Route? Falls ja, hätten wir einen Vorschlag für euch: Die Eisjöchl-Transalp, die wir im letzten Jahr bestritten haben. In unserer Routen-Sektion haben wir alle Etappen im Detail beschrieben, mit Fotos garniert und die passenden GPX-Dateien zum Download bereit gestellt.

Die Route in Überblick

Länge: 475 km

Höhenmeter: 15000 m

Profil:

Die Route in Bildern

 

Die Transalp-Route beginnt am Tegernsee, wo es entlang der Brandenberger Ache über den ersten Alpenkamm ins Inntal geht.
Am zweiten Tag geht es über einen ersten langen Anstieg über das Geiseljoch und nach einer schönen Abfahrt nach Vorderlanersbach hinauf zum Tuxer Joch Haus.
Der dritte Tag beginnt mit einer Abfahrt hinunter nach Gries am Brenner, anschließend nach Sterzing um dann über das Ridnauntal hinauf zur Moarerbergalm zu führen.
Eisjöchl Stettiner hütte
Am vierten Tag verläuft die Transalp über die Schneebergscharte, hinunter nach Moos im Passeier, wo es anschließend hoch zum Namensgeber dieser Tour geht, dem Eisjöchl auf 2900 m.

 

Hinab vom Eisjöchl geht die fünfte Etappe mit einer sehr langen und flowigen Abfahrt um dann durch das Vinschgau und über dem Tarscher Pass im Ultental zu enden.
Am sechsten Tag geht es von St. Gertraud über das Rabbijoch ins Val di Sole und dann weiter in das mit Apfelplantagen übersäte Val di Non.
Die siebente Etappe geht über Andalo, vorbei am wunderschönen Lago di Molveno, hinab zum Gardasee.

Die Route als interaktive Karte


Hinweis: Gpsies.com überschätzt die tatsächlichen Höhenmeter ein wenig. Laut Gspies haben wir hier 17000 Höhenmeter zurückgelegt, nach unserer eigenen Schätzung sind es aber nur 15000 hm.

Lust bekommen? Eine ausführliche Routenbeschreibung inklusive Tagesbericht und GPX-Files findet ihr hier.


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Übernachten auf der Stettiner Hütte, das geht!

Da es im Internet verschiedene Gerüchte um die Stettiner Hütte und den Weg aufs Eisjöchl gibt, dachten wir uns, dass wir mal mit den Gerüchten aufräumen und berichten, was wir dort gesehen haben. Wir sind Ende Juli auf unserer Transalp durchs Pfelderer Tal, also wie die meisten Aplencrosser von Norden kommend hoch aufs Eisjöchl und haben dort auf der Stettiner Hütte übernachtet. Obwohl wir dort waren, gab es noch Leute, die es scheinbar besser wussten und weiter behaupteten, die Hütte wäre geschlossen. Auf der Homepage der Stettiner Hütte (Link) steht es wären keine Übernachtungen möglich und sie würden ab Ende Juli Übernachtungsmöglichkeiten schaffen. Der Eintrag dort stammt aber aus dem Jahr 2014. Wir haben per Email reserviert und es wurden uns sofort drei Lagerplätze zugesagt. Es gab Halbpension und alle Getränke, die man auf anderen Hütten auch bekommt. So haben wir die provisorische Stettiner Hütte zum ersten Mal gesehen:

Alex auf dem Weg hoch zur provisorischen Stettiner Hütte am Eisjöchl
Alex auf dem Weg hoch zur provisorischen Stettiner Hütte am Eisjöchl

 

Die alte Stettiner Hütte wurde im Februar 2014 von einer Lawine weitestgehend zerstört. Stand heute (August 2016) steht dort eine Hütte, die zwar nicht besonders urig, aber zweckmäßig ist. Es gibt Übernachtungsmöglichkeiten für mehr als 20 Personen. Einen Waschraum im engeren Sinne gibt es nicht, sondern nur ein Waschbecken direkt am Eingang zum unteren Geschoss und daneben zwei Toiletten. Trinkwasser kommt nicht aus dem Hahn, sondern muss an der Theke gekauft werden und es gibt keinen Indoor Weg vom Lager hoch zum Speisesaal, sondern man muss draußen über eine Treppe gehen. Wenn man damit klar kommt – und als Transalpbiker oder Wanderer, der es soweit hoch schafft sollte das nicht so schlimm sein – dann kann man hier gut essen und schlafen. Die zerklüfteten Felsen sowie die Eis- und Geröllfelder dort oben, auf einer Höhe von fast 2900 m. ü. NN. sind nunmal nicht so leicht zu bebauen wie die grünen Wiesen unten im Pfossental. Wer also hochalpin übernachten möchte, auf etwas Komfort verzichten kann und nicht auf den Neubau der Stettiner Hütte warten will, der kann auch jetzt seine Route über das Eisjöchl planen und dort schlafen. Die Wege sind teilweise nur schiebend passierbar, aber das ist wohl auch deren Steilheit geschuldet. Wenn ihr nicht dort oben schlafen wollt, gibt es auch die Möglichkeit, die echt schöne Abfahrt ins Pfossental zu nehmen, dort zu übernachten oder gleich bis ins Vinschgau vor zu rollen. Auf unserer Eisjöchl Transalp 2016 waren wir auch dort und wir haben auch auf unserem Blog über die Hütte berichtet.

Die Stettiner Hütte auf Holzstelzen
Die Stettiner Hütte auf Holzstelzen

 

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Der ursprüngliche Standort der Hütte ist bereits planiert – der Neubau kann beginnen
Hier noch ein Bild der aktuellen Stettiner Hütte vom Pass aus.
Hier noch ein Bild der aktuellen Stettiner Hütte vom Pass aus.

Eisjöchl Transalp Etappe 1: Vom Tegernsee nach Schwaz

Die erste Etappe unserer Mountainbike Transalp übers Eisjöchl an den Gardasee startet am Tegernsee und führt entlang der Rottach und der Brandenberger Ache über schöne Forststraßen nach Österreich und von dort den Inn flussaufwärts bis nach Schwaz.

Länge: 72 km
Gesamtanstieg: ca. 1200HM
Schwierigkeit Ausdauer: 2/5
Schwierigkeit Technik: 1/5
Wege: Anfangs Teer, später Forst und Schotterwege – keine technisch schwierigen Passagen. Später im Inntal dann auf dem Radweg nach Schwaz
Highlight der Etappe: keine wirklichen Highlights – stattdessen gemütliche Einstimmung auf die Transalp in den schönen Tälern der Brandenberger Ache und der Rottach.

Tourbeschreibung:

Die Etappe startet direkt am Tegernsee, der super mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bayernticket und Fahrradmitnahme) erreichbar ist. Von dort geht es erst einmal am See entlang bis nach Rottach-Egern und von dort aus die Rottach entlang nach Süd-Osten. Dabei passiert man am Anfang gleich die Ortschaft Haslau und kann dann ganz entspannt dem Straßenverlauf bis zum Suttensee auf 1030m Höhe folgen. Es folgt eine kurze Abfahrt hinunter nach Valepp, wo sich die rote und die weiße Valepp zusammenschließen und daraus die Brandenberger Ache entsteht. Ab dort folgt man dem Flußverlauf auf einem Forstweg in Richtung Inntal. Vorsicht: Man kann nicht immer direkt am Fluß entlang fahren – der Weg bringt noch ein paar Höhenmeter mit bevor man dann bei Kramsach ins Inntal kommt. Dort ist es am Besten, wenn man einfach den Inntalradweg entlang bis nach Schwaz fährt. In Schwaz haben wir übernachtet und noch unsere Vorräte für die deutlich anspruchsvollere Etappe 2 aufgefüllt. Um am nächsten Tag nicht gleich kalt bergauf fahren zu müssen, ist gegen eine Übernachtung auch etwas weiter flussabwärts nichts einzuwenden.

 

Höhenprofil & Karte:

 

Alternativroute: 

Wer eine weitere Anreise hat, kann natürlich auch mit dem Zug nach Schwaz fahren und dieselbe Route bei unserer Etappe 2 starten. Oder ihr wollt euch die Höhenmeter des ersten Tages sparen? Dann fahrt doch einfach den Inntal-Radweg von Rosenheim aus in Richtung Schwaz.

Weitere Infos & Links:
-> Infos zur Anreise an den Tegernsee: Link
-> Wikipedia Seite des unteren Inntals: Link
-> Unser Blogeintrag am Abend der ersten Etappe: Link

 

Weitere Fotos der Etappe:

Nachdem man den Tegernsee verlassen hat, kommen die ersten Transalp-Gefühle auf. Es geht auf ruhigen Straßen nach Österreich.
Nachdem man den Tegernsee verlassen hat, kommen die ersten Transalp-Gefühle auf. Es geht auf ruhigen Straßen nach Österreich.

 

Auf sehr gut befahrbaren Feld- und Forststraßen geht es über die Brandenberger Alpen
Auf sehr gut befahrbaren Feld- und Forststraßen geht es über die Brandenberger Alpen

 

Idyllisch schlängelt sich die Brandenberger Ache durch ihr Tal
Idyllisch schlängelt sich die Brandenberger Ache durch ihr Tal